Ein wenig kurios ging es los, als auf dem Parkplatz des GC Bergisch Land nach meiner Ankunft gleich ein Golfbag an mir vorbeisauste, das sich zum Unmut seiner Besitzerin irgendwie selbständig gemacht hat. Zum Glück kam es noch gerade rechtzeitig zum stehen, bevor es mit einem Fahrzeug kollidiert wäre, für dessen Reparatur man lieber nicht aufkommen möchte. Noch mal alles gut gegangen.

Die äußeren Rahmenbedingungen für meine Runde waren perfekt, um die 25 Grad und Sonnenschein. Der Platz war gut besucht, aber nicht zu voll. Eine Abschlagzeit musste ich im Vorfeld nicht buchen. Gefreut habe ich mich darüber, dass mir der GC Bergisch Land als Partnerclub meines Heimatvereins GC Schloss Georghausen ein reduziertes Fee in Höhe von 50 Euro angeboten hat.

Der Platz ist sehr schön eingebettet in die typische Landschaft des Bergischen Landes; etwas hügelig, aber nicht zu extrem. Abseits der Bahnen finden sich Wälder und Wiesen, grasen Pferde und es riecht mitunter nach getrocknetem Heu, das der Bauer noch nicht vom Feld geholt hat.

Die Bahnen sind sehr abwechslungsreich gestaltet, teilweise mit weiten Panoramablicken, mal schlägt man ins Tal, mal geht es etwas bergauf; das ein oder andere Wasserhindernis gilt es zu überwinden. Da kommt wirklich keine Langeweile auf. Gut gefallen hat mir, dass es auf dem Weg vom Grün einer Bahn zum Abschlag der nächsten auch mal ein paar Meter durch ein natürlich gewachsenes Waldstück oder zwischen Teichen hindurch geht.

Während der Runde musste ich immer mal wieder daran denken, wie wohl Martin Kaymer und Marcel Siem die ein oder andere sportliche Herausforderung gemeistert hätten; beide haben während ihrer Amateurlaufbahn eine Zeit lang im Verein gespielt.

Mit meinem Spiel war ich an diesem Tag eigentlich recht zufrieden. Ich habe kaum einen Ball nicht gut getroffen; konnte nur vereinzelt meinen Ball nicht wiederfinden. Das passiert halt schon mal, wenn man einen Platz nicht so gut kennt. Highlight war ein Birdie auf Bahn 16.

Nach dem Spiel habe ich mich zur Stärkung wie immer auf ein alkoholfreies Weizen im Clubhaus eingefunden. Die Terrasse liegt sehr schön mit Blick auf die Bahnen 13 und 18. Insgesamt war das ein rundum entspannter Besuch in Wuppertal; ich komme bei Gelegenheit gerne wieder.


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